Das Menschenleben ist eine fortgehende Schule

Das Menschenleben ist eine fortgehende Schule: Der Staatsmann wie der Bauer muß jeden Morgen die Erfahrung von gestern sammeln, das Verbrauchte umwenden und erneuern; unsere Seele muß, wenn sie nicht verkommen will, jeden Tag ihre Wäsche wechseln. Der moralische Mensch hat so gut seine Respiration wie der physische, und nur durch diese bleiben wir lebendig. Wir bleiben nicht gut, wenn wir nicht immer besser zu werden trachten, und zu diesem Zwecke bedarf es nicht einmal des Gedankens der Unsterblichkeit; schon für diese sechzig oder siebzig Jahre müssen wir immerwährend wach sein, wenn wir glücklich, das heißt gut bleiben wollen.

Gottfried Keller

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