Regengötter – Thriller von James Lee Burke

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Ich glaube an den Himmel. Wenn es eine Hölle gibt, dann ist sie hier. Vermutlich werden die Seelen böser Menschen sterben. Man darf nicht vergessen: Die einzige Macht, die böse Menschen besitzen, ist die, die wir ihnen verleihen. – James Lee Burke

Auf Platz 1 der ZEIT-Krimi-Bestenliste jetzt im Dezember 2014: der Thriller Regengötter von James Lee Burke. Zu Recht! Ich lese James Lee Burke schon seit Jahrzehnten. Tun Sie’s auch!

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James Lee Burke, 1936 in Louisiana geboren, wurde bereits Ende der Sechzigerjahre von der Literaturkritik als neue Stimme aus dem Süden gefeiert. Doch nach drei erfolgreichen Romanen wandte er sich Mitte der Achtzigerjahre dem Kriminalroman zu, in dem er die unvergleichliche Atmosphäre von New Orleans mit packenden Storys verband. Burke, der als einer der wenigen Autoren sogar zweimal mit dem Edgar-Allan-Poe-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet wurde, lebt abwechselnd in Missoula/Montana und New Orleans.

Die letzten Jahre blieben seine Romane unübersetzt, das ist ein Skandal, der jetzt endlich ein Ende hat. Und wir werden alles daransetzen, dass Regengötter hierzulande bald als ein Meisterwerk der Kriminalliteratur angesehen wird. Der König ist zurück, welcome back, Mr. Burke! – Heyne

James Lee Burke aus Texas gilt als einer der ganz Großen seiner Altersklasse. „Regengötter“ ist wieder so ein Riesen-Amerika-Ding. Der amerikanische Traum, das gibt uns Burke zu verstehen, ist völlig ausgehöhlt von den Traumata der Amerikaner. Ein Land für alte Männer und junge Invaliden. Ihre Lebensgeschichten addieren sich zum Dauerkrieg, ihre Beschädigungen bilden die Kehrseite des ewigen Heldenmythos. Ein grandioses Lektüreerlebnis! – derFreitag

Der König der amerikanischen Kriminalliteratur ist zurück. Wer James Lee Burke noch nicht kennt, dem kann Regengötter als guter Einstieg in sein Werk dienen. Es ist ein in sich abgeschlossener Roman, der alles präsentiert, was den Autor auszeichnet – den grandiosen Landschaftsmaler, den versierten Dramaturgen, den erfahrenen Menschenkenner, den unbequemen Kritiker. Regengötter richtet sich in erster Linie an ein amerikanisches Publikum. Burke hält seinen Landsleuten den Spiegel vor, zeigt, wie sehr der »American Way of Life« das Land menschlich ins Negative verkehrte seit der Zeit, als die Bevölkerung noch an Regengötter glaubte. – Krimi-Couch

Südwesttexas. Massaker an einer Gruppe von Asiatinnen. Der einzige Zeuge wird gehetzt: von den Mördern, dem FBI, seiner Unschlüssigkeit. Sheriff Holland, Veteran auch er, sucht Frieden. Zuvor heißt es: aufräumen. Landschaft, Menschen – so kann das nur James Lee Burke. – ZEIT

James Lee Burke schreibt, als wäre Cormac McCarthy unter die Krimiautoren gegangen: sprachgewaltig, düster, mit dem Hang zum Mystischen. „Regengötter“, im Original bereits 2009 erschienen, ist seit mehr als einem Jahrzehnt der erste Roman des 77-Jährigen, der in deutscher Übersetzung vorliegt. Wie in allen seinen Geschichten erkundet Burke hier die Natur des Bösen in den vielfältigen Formen, in denen es auftritt. Doch er setzt ihm etwas entgegen: den unbeirrbaren Glauben an das Gute im Menschen. Und er entlässt uns aus seinem Roman mit einer mächtigen Sentenz: „Imperien kamen und gingen. Die unbezwingbare Natur der menschlichen Seele hingegen lebte ewig fort.“

Die Geschichte der Konfrontation von Gut und Böse erzählt James Lee Burke im Breitwandformat. So gewaltig sind die Naturpanoramen, die er aufzieht, dass seine Protagonisten zeitweise zu Winzlingen schrumpfen. Doch dann zoomt Burke wieder nah heran an seine Figuren, legt ihr Innerstes bloß, zeigt, wie sie wurden, wer sie sind – und wer sie sein könnten. – Spiegel

“Regengötter” – das ist ein dickes Ausrufezeichen von Heyne-Hardcore, das ist Ausnahmeliteratur, das ist ein brüllender Weckruf an alle Leser von Donald Ray Pollock, Cormac McCarthy, Joe R. Lansdale, Daniel Woodrell, William Gay und Co., ihre Aufmerksamkeit James Lee Burke zu widmen. Hier muss zugegriffen, gekauft und vor allem gelesen werden. Der König ist tatsächlich zurück und bleibt diesmal länger. Nicht zuletzt auch, weil der Pendragon-Verlag mit “Sturm über New Orleans” im Frühjahr 2015 die Dave-Robicheaux-Serie wiederbeleben wird. – BookNerds

James Lee Burke

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Ich glaube, alles im Leben ist wichtig. Der schlimmste Verlust wäre, nicht bei dieser großen Party dabei gewesen zu sein. Ein befreundeter Priester erzählte mir einmal von den Erfahrungen, die er am Sterbebett vieler seiner Gemeindemitglieder gemacht hat. Es waren nicht ihre Sünden, die sie bereuten, sondern das, was sie im Leben verpasst hatten. – James Lee Burke

Und wenn Sie beim Schmökern gerne gute Musik hören, Bluesdiary hat den Soundtrack dazu.

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Eric Burdon – Devil and Jesus

Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble, the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

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The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

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