Harald Martensteins Ansichten eines Hausschweins

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„Ansichten eines Hausschweins – Neue Geschichten über alte Probleme“ – also wegen des Titels habe ich dieses Buch ganz bestimmt nicht gekauft, wen interessieren schon die Ansichten eines Hausschweins? Aber Harald Martensteins Ansichten zu den großen und kleinen Themen und Problemen unseres Alltags interessieren mich schon. Ich habe das Buch also gelesen, weil ich Harald Martenstein als wunderbar humorigen und toleranten Kolumnisten schätze. Toleranz-Häppchen:

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Harald Martenstein

Zehn Leute, die für Geld und um zu siegen im Dschungel durch Würmer waten, kommen mir nicht sinnloser oder sinnvoller vor als elf Leute, die für Geld Bälle in Tore schießen. Wer Fußball, Volkstheater, Zirkus, Molière oder Dschungelshows verurteilen will, darf es gern tun. Aber so jemand weiß halt nicht, was Unterhaltung ist. – Harald Martenstein

Harald Martenstein führt [2014] die Rangliste der internen Suchanfragen an. In seiner wöchentlichen Kolumne schreibt er über Alltägliches und Politisches, über gesellschaftliche und persönliche Anliegen. In dem Text, der in diesem Jahr auf das größte Leserinteresse stieß, machte er sich Gedanken „über Sinn und Sinnlosigkeit des Kinderkriegens“. Aber nicht nur Beiträge von Harald Martenstein werden gern gelesen, sondern auch die über ihn: Als Feminismuskritiker kommt ihm beispielsweise in Robin Detjes viel gelesenem Beitrag zur Gender-Debatte eine prominente Rolle zu. – ZEIT

Bloß weg von der Allerweltsmeinung – Dreh- und Angelpunkt der Kolumnen von Martenstein ist dagegen das eigene Ich mit seiner beschränkten Optik, wodurch die Anmaßung vermeintlicher Allgemeinverbindlichkeit immer schon hintergangen wird. Ganz entschieden vertritt Martenstein eine Haltung der „Nicht-Arroganz“ (Konersmann), und dazu gehört es, dass der Schreiber immer wieder die Vorläufigkeit, ja Fehlbarkeit seiner Ausführungen betont. – FAZ

Harald Martenstein zählt zu Deutschlands bekanntesten Kolumnisten. Seine kurzen Texte sind oft kleine Meisterwerke: pointiert, intelligent und witzig. Eine Auswahl der besten davon ist gerade unter dem Titel „Ansichten eines Hausschweins“ erschienen. – Stern

Schlußwort: „Es ist meiner Ansicht nach wissenschaftlich erwiesen, dass 64 Prozent der Deutschen geisteskrank sind.“ Warum? Lesen Sie hier: Über freiheitsliebende Deutsche, die Verbote fordern. Gute Besserung!

Harald Martenstein

Und wenn Sie beim Schmökern gerne gute Musik hören, Bluesdiary hat den Soundtrack dazu.

http://bluesdiary.com/wp/audio2/Mazzy_Star_-_Blue_Light.mp3

Mazzy Star – Blue Light

Bitte besuchen Sie : Rudis Bibliothek : Herzlich Willkommen

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