Dead Money – Thriller von Ray Banks

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Dead Money – Thriller von Ray Banks

Gestern Ein letzter Job von Adrian McKinty, heute Dead Money von Ray Banks – zweimal feinste Krimikost für den Krimi-Genießer. Guten Appetit!

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Ray Banks, 1977 im schottischen Kirkcaldy geboren, verbrachte seine Zeit zunächst mit einem angefangenen Studium und diversen Jobs vom Hochzeitssänger bis zum Croupier. Letzteres gab er auf, als ein Überfallkommando ein Fahrzeug in das Kasino rammte. Heute lebt er als Autor in Edinburgh. Seine Cal-Innes-Reihe, die mit ‚Saturday’s Child‘ begann, steht in der Tradition moralisch und emotional komplexer Werke wie denen von Dashiell Hammett, Chelsea Cain und Horace McCoy.

In ‚Dead Money‘, dem ersten Roman des schottischen Kultautors Ray Banks, der auf Deutsch erscheint, führt ein gezinktes Pokerspiel Alan Slater im Hause seines Freundes Les Beale dazu, dass sein bisher eher beschauliches Leben aus dem Ruder läuft. Eine Leiche muss entsorgt werden, Spielschulden sollen eingetrieben werden, die Slater selber nicht angehäuft hat. Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um ein beschauliches Leben zwischen Sex und Alkohol weiterzuleben. – Polar Verlag

Der Schotte Ray Banks weiß, worüber er schreibt: Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er unter anderem als Vertreter und Croupier. Und er weiß, wie man schreibt: Seine Sprache ist auf das Nötigste verknappt, äußerst präzise, konsequent pointiert. In seinem kurzen, schmutzigen Noir verzichtet er auf alles, was große Teile der zeitgenössischen Krimiproduktion so unerträglich macht: Küchenpsychologie, endlose Beschreibungen der Gefühligkeiten papierner Helden und Heldinnen, lächerlich komplexe Plots, die nicht verschleiern können, dass der Autor nichts zu sagen hat. Banks hingegen zeigt uns, wie es um die conditio humana bestellt ist. Seine Figuren sind nicht gut oder schlecht, sie sind gut und schlecht. Das macht sie zu echten Menschen. Und wenn sie fallen, fühlen wir mit ihnen. Weil wir spüren, dass der Abgrund, in den Alan Slater und Les Beale blicken, auch in uns hineinblickt. – Spiegel

Dieses gelungene Debüt von 2004 in der rasanten Übersetzung von Antje Maria Greisinger ist eine fabelhafte bitterschwarze Milieustudie aus einem Manchester mit dumpfen Kneipen und tristen Casinos, das man so noch nicht kannte. – CULTurMAG

Kurz und scharf, direkt drauf, knackige Dialoge – „Dead Money“ (Polar Verlag, 12,90 Euro) ist der erste Roman des schottischen Autors Ray Banks, geboren 1977, der ins Deutsche übertragen wurde. Die Geschichte steht in der Tradition des klassischen Noir und das ist eine Tradition, die dieser Geschichte zweier ganz normaler Loser sehr gut steht: Ray Banks schreibt tiefschwarz, knapp und „böse“ – eine Entdeckung. – Funkhaus Europa

Wie gerne würde ich jetzt begeistert aufbrüllen, dass es einen Noir-Krimi von Ray Banks auch endlich in deutscher Übersetzung gibt; dass das viel zu lange gedauert hat, bis das der Fall war; dass wir genau solche Noirs brauchen. Das stimmt zwar alles, aber das war mir vor der Lektüre nicht klar. Ich wusste nicht, wer dieser Ray Banks ist. Und ich hatte keinen blassen Schimmer, wie sehr er mich mit seinem Krimi umhauen würde, weil nicht nur sein Plot, sondern auch sein Stil und sein Sprachgefühl genial sind. Ich kann mir (und uns) jetzt nur noch die Daumen drücken, dass der Polar Verlag auch noch die anderen Bücher von Banks nach Deutschland bringt. Diese Art von Noir brauchen wir. Unbedingt. So schnell wie möglich. In Schottland gilt er schließlich als Kultautor. Höchste Zeit, dass er es auch hier wird. – My Crime Time

Eine geniale Idee vom Polar Verlag mit Wolfgang Franßen, Ray Banks mit Dead Money erstmals auf Deutsch zu veröffentlichen, einem Krimi Noir erster Güte. Lob auch für die Übersetzung durch Antje Maria Greisiger, die hier offensichtlich die schnörkellose Sprache Banks’ treffend ins Deutsche übertragen hat. Dead Money, als Noir ein Royal Flush! – KrimiLese

Der Roman Noir reüssiert. Das Feuilleton überschlägt sich. Und neue Verlage widmen sich dieser neu entdeckten Gattung. Wie der Polar Verlag aus Hamburg. Der jetzt zum ersten Mal auf Deutsch veröffentlichte Roman »Dead Money« von Ray Banks ist so düster, wie ein Kriminalroman überhaupt nur sein kann. Ein Happy-End ist Lichtjahre entfernt. Dead Money ist nicht nur für Fans des Noir-Krimis ein Muss. Unbedingt lesen!!! – Kriminetz

Ray Banks

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