Welttag der Poesie am 21. März 2015

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Selbst wenn Kunst und Poesie keinen Nutzen haben,
folgt daraus nicht, daß sie keinen Wert haben.
Gilbert Keith Chesterton

Welttag der Poesie – World Poetry Day

Der 21. März wurde von der UNESCO zum Welttag der Poesie erklärt. Erstmals 2000 begangen, wurde er ins Leben gerufen, um auch im Zeitalter der neuen Informationstechnologien weltweit an den Stellenwert der Dichtkunst, an die Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung mündlicher Traditionen zu erinnern.

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission richtet die literaturWERKstatt Berlin die zentrale Veranstaltung zum Welttag der Poesie in Deutschland aus. Lyriker aus unterschiedlichen Ländern stellen dem deutschen Publikum Gedichte aus aller Welt vor.

Aus Anlaß des ersten Welttags der Poesie hat die literaturWERKstatt im Jahr 2000 die Internetplattform lyrikline.org eingerichtet, die die älteste literarische Kunstform, die Poesie, und das jüngste Kommunikationsmedium, das Internet, zusammenbringt. Auf lyrikline sind derzeit 9.289 Gedichte von 1.029 Dichtern aus 62 Sprachen zu lesen und zu hören. Die lyrikline präsentiert die Dichter in Originalton, Originaltext und Übersetzung.

Einer der gößten Lyriker aller Zeiten ist für mich Rainer Maria Rilke. Was liegt also näher, als dieses Genie am Welttag der Poesie hier zu zitieren?

http://bluesdiary.com/wp/audio/Rilke_-_Der_Panther.mp3

Rilke – Der Panther – gelesen von Otto Sander

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Screensaver Mut & Muntermacher

Für mich ist Rilke nicht nur ein begnadeter Dichter, sondern auch ein vorzüglicher Mut- & Muntermacher. Und für Sie?

Warum wollen Sie irgendeine Beunruhigung, irgendein Weh, irgendeine Schwermut von ihrem Leben ausschließen, da Sie doch nicht wissen, was diese Zustände an Ihnen arbeiten? Warum wollen Sie sich mit der Frage verfolgen, woher das alles kommen mag und wohin es will? Da Sie doch wissen, daß Sie in Übergängen sind und nichts so sehr wünschten, als sich zu verwandeln. Wenn etwas von ihren Vorgängen krankhaft ist, so bedenken Sie doch, daß die Krankheit das Mittel ist, mit dem ein Organismus sich von Fremdem befreit: da muß man ihm nur helfen, krank zu sein, seine ganze Krankheit zu haben und auszubrechen, denn das ist sein Fortschritt. In Ihnen geschieht jetzt so viel; Sie müssen geduldig sein wie ein Kranker und zuversichtlich wie ein Genesender; denn vielleicht sind Sie beides. Und mehr: Sie sind auch der Arzt, der sich zu überwachen hat. – Rainer Maria Rilke

Lyrik & Poesie

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Und wenn Sie beim Schmökern gerne gute Musik hören, Bluesdiary hat den Soundtrack dazu.

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Joe Cocker – You Don’t Need A Million Dollars

Bitte besuchen Sie : Rudis Bibliothek : Herzlich Willkommen

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