Die (Ohn-) Macht des Wortes

Schriftsteller, Dichter gar, sind Menschen ohne Macht. Die Macht des Wortes, von der man zuweilen spricht, ist eher eine Hoffnung oder ein Trost als etwas Wirkliches. Wer hat schon gehört, daß das Wort gegen einen Mächtigen etwas bewirkt hätte? Gut, „im Anfang war das Wort“, damals vielleicht. Aber danach, als nicht mehr nur das Wort war, sondern auch die Tat und das Geld und der Mord, da sah es für das Wort schon viel schlechter aus. Seither haben wir Schreiber jene Partien, die wir gegen tatsächlich Mächtige zu spielen wagten, fast immer verloren.

Urs Widmer

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