Bad Cop – Ein Kapstadt-Thriller von Mike Nicol

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Von den brillanten Krimiautoren, die Südafrika derzeit hervorbringt, ist Mike Nicol der bestechendste. – The Times

Jetzt auf Platz 4 der KrimiZeit-Bestenliste. Zu Recht. Und wer von Südafrika-Thrillern nicht genug kriegen kann, auf den warten auch noch Deon Meyer & Roger Smith

Die Story

False Bay, Südafrika: Dämmerlicht auf den Bergen vor Kapstadt, eine zwei Meter hohe Welle – Fish Pescado surft. Für ihn ist hier das Paradies. Hätte er nur einen Job. Ein wenig Geld auf dem Konto. Doch plötzlich steht Vicki Kahn vor ihm. Untertags Anwältin, nachts Pokerqueen. Klug, charmant, gerissen. Die spannendste Frau, mit der er je zusammen war. Und sie hat einen Auftrag für ihn. Den Mistkerl zu finden, der bei einem illegealen Autorennen einen Zuschauer über den Haufen gefahren hat. Nicht ganz einfach. Immerhin hat der Gesuchte beste Verbindungen nach oben. Nach ganz oben. Zum Polizeipräsidenten. Und der hat nicht nur ein Auge auf Vicky geworfen … – Verlagsinfo

Der Autor

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Mike Nicol, geboren 1951 in Kapstadt, ist ein südafrikanischer Schriftsteller und Journalist. und unterrichtet an der Universität in Kapstadt. Er ist der preisgekrönte Autor international gefeierter Romane, Gedichtbände und Sachbücher, zuletzt einer autorisierten Biografie über Nelson Mandela, mit einem Vorwort von Kofi Annan.

Die Kritik

Mike Nicol schreibt mit „Bad Cop“ seinen bisher besten Thriller über das neue Südafrika und seine alten Probleme. „Bad Cop“ führt seine Leser erneut in ein Südafrika, in dem es schwer fällt, Gut und Böse, Recht und Unrecht voneinander zu trennen. Dass bei dieser Konstellation am Ende nicht von einem Sieg der Gerechtigkeit und der sie vertretenden Kräfte ausgegangen werden kann, dürfte einleuchten. Zumal Recht und Gesetz ohnehin Güter darstellen, auf die wenig Verlass ist in einem Land, in dem die Menschenwürde jahrzehntelang mit Füßen getreten wurde. – Literaturkritik

Seit Mike Nicol 2011 zu den schon etwas früher ins Deutsche übersetzten Thrillerautoren Deon Meyer und Roger Smith stieß, sind sie, frei nach dem Smith-Titel „Kap der Finsternis“, ein südafrikanisches Trio der Finsternis. Nur bei Meyer gibt es eine einigermaßen funktionierende Polizei – während Nicol mit diesem jüngsten seiner Romane noch ein Stück tiefer in die Hoffnungslosigkeit gerutscht ist. Mindestens einen neuen Nelson Mandela bräuchte es wohl, um diesem Land der Bad Cops eine Zukunft zu geben. – FR

Die erstaunliche Blüte südafrikanischer Kriminalliteratur hat vermutlich einen eher betrüblichen Grund: Gewalt und Korruption bedrohen das nach der Apartheid noch keinesfalls stabile Miteinander der Ethnien, Verteilungskämpfe und ein irrwitziges Gefälle zwischen Arm und Reich sorgen für ein bedrückendes gesellschaftliches Klima. In den Romanen von Malla Nunn, Andrew Brown oder Deon Meyer – so verschieden sie auch sein mögen – geht es im Grunde immer um diese beängstigende Entwicklung. Besonders prononciert allerdings bei Mike Nicol, dem wohl schärfsten, aggressivsten und gnadenlosesten Sezierer südafrikanischer Verhältnisse. – Deutschlandradio Kultur

In Südafrika herrsche, hat Nicol einmal geschrieben, „eine Art Bürgerkrieg“. Und Kapstadt sei längst, erzählt er, Spitzenreiter der landesweiten Mordstatistik. In manchen Townships toben Bandenkriege, in die sich die Polizei nicht mehr einmischt. In Nyanga zum Beispiel werden jährlich mehr als 300 Menschen ermordet, gut ein halbes Prozent der Bevölkerung. Jährlich. Wer hier 20 wird, hat rechnerisch bereits eine zehnprozentige Chance überlebt, erschossen zu werden. – Focus

Mike Nicol

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