Einsame Tiere – Düsterer Neo-Western von Bruce Holbert

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Wir sind einsame Tiere. Unser ganzes Leben mühen wir uns, weniger einsam zu sein. Und eine unserer uralten Methoden dabei ist es, eine Geschichte zu erzählen. – John Steinbeck

Wenn Sie Cormac McCarthy mögen, werden Sie auch von Bruce Holbert begeistert sein. Ich wünsche blutige Unterhaltung!

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Der Autor

Bruce Holbert wurde 1959 im US-Bundesstaat Washington geboren. Nach der Highschool studierte Bruce Holbert Literaturwissenschaften. Er geriet in eine schwere Lebenskrise, als er versehentlich einen seiner Mitstudenten erschoss – ein Unfall, für den er sich nie vor Gericht verantworten musste. Nach dem College besuchte Bruce Holbert den renommierten Iowa Writers‘ Workshop. 2012 erschien sein hochgelobter Debütroman »Einsame Tiere«.

Das Buch

Ein in Ungnade gefallener Sheriff jagt einen brutalen Mörder, der unter den Nachfahren eines Indianerstammes Angst und Schrecken verbreitet. Mit seinem Roman »Einsame Tiere« gibt Bruce Holbert dem Western-Genre eine neue Richtung vor. Selten lagen Schönheit und Grauen so dicht beieinander. Seit Langem hat kein Autor derart kraftvolle, unerbittliche Westernliteratur jenseits aller Mythen geschaffen. Mit einer Sprache, die rau ist und zugleich poetisch, evoziert Bruce Holbert den Herzschlag einer Zeit, in der niemand unversehrt davonkam. »Einsame Tiere« ist ein Roman über die Fadenscheinigkeit aller Moral, wenn die dunkle Seite im Menschen hervorbricht. – Liebeskind Verlag

Die Presse

Bruce Holberts Spätwestern „Einsame Tiere“ über einen Sheriff, der sich eigentlich schon zur Ruhe gesetzt hatte, und einen Serienkiller erschreckt durch extreme Gewalt, imponiert durch die Inszenierung von Natur – und verblüfft mit ungewöhnlichen Figuren. Der Roman erschreckt durch extreme Gewaltschilderungen, imponiert durch die Inszenierung von Natur und verblüfft mit Figuren, die wir alle zu kennen glauben: Die Holbert aber ganz anders dreht und beleuchtet und denken, empfinden und handeln lässt als sie uns eben durch die eingeschliffenen Narrative geläufig zu sein scheinen – keine einfachen Erklärungen eben. Ein faszinierenden Roman, der in keiner Hinsicht einfach ist. – DR Kultur

Der Western wird als Welt- und Amerikaerklärmaschine wieder entdeckt. Näher als in Bruce Holberts „Einsame Tiere“ kann man der Mythenbildung und den Wurzeln der Barbarei in den USA kaum kommen. Und um Mythos, um den Ursprung von Legenden der Gewalt in Amerika und was sie auslösen und wie schwer man sie wieder wegbekommt aus den Köpfen geht es in Bruce Holberts perfekt geschnittenem Debütroman. – WELT

Bruce Holberts Roman ist von atemberaubender poetischer Wucht, die in der gelungenen Übersetzung Peter Torbergs Widerhall findet. Einsamkeit, Gewalt und die Bibel; die flexible Auslegung von Moral und das Streben nach Erkenntnis – auf Strawls und Elijahs Odyssee kommt all das zusammen. Wahrheit, Gerechtigkeit sind eine ferne Sehnsucht; der Sheriff und sein Sohn streifen durch einen Westen, in dem jeder schuldig geworden ist, lediglich die Schwere der Schuld unterscheidet sich graduell. Holbert beschreibt das eindringlich, düster, wandelt die Land- und Ortschaften an der kanadischen Grenze zu einer Art Styx, der die Todgeweihten unweigerlich in den Hades führt. Mit Russel Strawl als Fährmann. Oder doch Elijah? – Booknerds

Dieser Krimi ist ein Buch für Menschen, die gerne intensiv lesen. Nichts zum Abschalten. Bruce Holbert bietet mit diesem Roman Spannung, ein reichhaltiges Spektrum an Gefühlen, und er fordert seine Leser zum Mitdenken heraus. Aber sich darauf einzulassen wird mit einem außergewöhnlichen Leseerlebnis belohnt. – Histo-Couch

Bruce Holbert

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