Little Bee – Roman von Chris Cleave

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Chris Cleaves Roman über eine junge Nigerianerin und eine Journalistin in England stellt unser Weltbild auf die Probe. „Little Bee“ ist von beklemmender Aktualität und zeitloser Poesie, meisterlich erzählt, an Spannung und Drastik kaum zu überbieten und wird dem Leser lange im Gedächtnis bleiben. – FAZ

Das Buch zum Flüchtlingsstrom: Little Bee von Chris Cleave. Wenn Sie wissen wollen, warum Menschen derzeit massenhaft nach Europa fliehen, wie es in der Seele eines Flüchtlings aussieht und wie ein Flüchtling unsere westliche Welt erlebt, dann lesen Sie Little Bee von Chris Cleave. Oder machen Sie’s wie ich und hören Sie sich das Audiobook an. Eine zutiefst erschütternde Hörerfahrung. Little Bee ist ein junges Mädchen, das aus Nigeria nach London flieht… Ich habe Little Bee auf dieser Flucht mit den Ohren und dem Herzen begleitet und werde dieses verfolgte und gequälte Mädchen nie wieder vergessen!

Little Bee ist 16 Jahre alt und etwas ganz Besonderes. Die Flucht aus Afrika hat ihrer Lebensfreude und ihrem Witz ebenso wenig anhaben können wie zwei Jahre in englischer Abschiebehaft. Nach ihrer Entlassung ruft sie die beiden einzigen Menschen an, die sie in England kennt: Sarah und Andrew. Der Anruf hat unvorhersehbare Folgen: Andrew bringt sich um. Als Little Bee wenig später vor der Tür steht, ist sie alles andere als willkommen. Doch sie bleibt und gibt der zurückgelassenen Familie neuen Lebensmut. Ein berührender Roman – gelesen von Caroline Peters u. a. – Verlagsinfo

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Chris Cleave wurde 1973 geboren, schreibt für den englischen »Guardian« und lebt mit seiner Frau und seinen drei Söhnen in London. Er hat u. a. als Barmann, Hochseematrose und Journalist gearbeitet, Meeresnavigation unterrichtet und eine Internetfirma gegründet. Sein Debütroman »Incendiary« gewann 2006 den Somerset Maugham Award und war u. a. auf der Shortlist des Commonwealth Writers Prize. Sein zweiter Roman (in den USA »Little Bee« genannt, in Großbritannien »The Other Hand«) stieg bis auf Platz eins der New York Times Bestseller-Liste. – Verlagsinfo

Jan Wiele von der FAZ meint

Chris Cleaves Roman über eine junge Nigerianerin und eine Journalistin in England stellt unser Weltbild auf die Probe. „Little Bee“ ist von beklemmender Aktualität und zeitloser Poesie. Die lange hinausgezögerte Schilderung dieser, der eigentlichen Romanhandlung zugrundeliegenden Katastrophe ist meisterlich erzählt, an Spannung und Drastik kaum zu überbieten und wird dem Leser lange im Gedächtnis bleiben. Dieses traumatische Erlebnis wirkt derartig nach, dass Bee jeden Ort und jede Situation in der ihr fremden neuen Umgebung zunächst daraufhin prüft, wie sie sich zur Not das Leben nehmen könnte. Das klingt grotesk, wird aber, je tiefer man in ihre Erzählung eintaucht, immer verständlicher. Sie hat in Nigeria einen erbarmungslosen Kampf um Öl erlebt, dem ihr gesamtes Dorf zum Opfer fiel. Horror, so sagt sie, ist in ihrer Heimat etwas Dauerhaftes und nicht etwas, wofür man ins Kino geht.

Chris Cleave

Auf der Flucht

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