Dirty Old Town – Thriller von Garry Disher

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Der Gangsterroman für das 21. Jahrhundert! – ZEIT

Der Held Wyatt in Garry Dishers „Dirty Old Town“ ist ein Berufsverbrecher wie Parker in The Hunter von Richard Stark, der gleich eine ganze Serie von Parker-Romanen schrieb. Auch Garry Disher legt eine ganze Serie von Wyatt-Romanen vor. Wenn Sie an Parker oder Wyatt Geschmack gefunden haben, geht Ihnen der Lesestoff also nicht so schnell aus und Sie kommen mit heißem Lesestoff warm durch den Winter… „Lest Disher. Punkt.“ – WELT

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Der Autor

Garry Disher, geboren am 15. August 1949 in Burra, South Australia, wuchs auf einer Farm auf. Auf sein Konto gehen preisgekrönte Kinderbücher, klassische Romane, Sachbücher und Crime Fiction. Hierzulande gelang ihm mit Letzterem auf Anhieb der Durchbruch: Sein Romandebüt GIER um den Berufsverbrecher Wyatt wurde 2000 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, genauso wie 2002 sein erster Polizeiroman DRACHENMANN. Zuletzt erschien: ROSTMOND. Garry Disher lebt mit seiner Familie auf der Mornington Halbinsel.

Das Buch

Im Zeitalter des Internets und der elektronischen Überwachungsanlagen ist Wyatt kaum noch konkurrenzfähig. Er muss die Ansprüche zurück- schrauben und sich mit Klein-Klein begnügen. Ein Juwelenjob erscheint da ganz nach seinem Geschmack — nichts Extravagantes, nichts Undurchschaubares, bis auf die Tatsache, dass es Eddie Oberins Job ist und nicht nur Oberin darauf besteht, bei dem Überfall mitzumischen, sondern auch seine Exfrau Lydia Stark, von der das Insiderwissen stammt. Wyatt arbeitet lieber allein, gibt aber grünes Licht, denn sein Plan ist wie immer akribisch vorbereitet. Doch keiner ahnt, dass die ins Visier genommenen Juweliere von ihrem französischen Cousin Alain Le Page mit in Europa gestohlenen Uhren und Schmuck versorgt werden, die sie in Australien mit ihrer legalen Ware tarnen …

Disher zeigt eine moralisch verkommene Welt voller Niedertracht und Gemeinheit, wo blindes Vertrauen mit einem Kopfschuss belohnt wird, eine Gesellschaft der reinen Negativität, wo vom Investmentbanker bis zum Kleinkriminellen jedermann der Teufel des anderen ist. – Pulp Master

Die Presse

Der Australier Garry Disher gilt als Meister des Gangsterromans, sein Held Wyatt als legitimer Nachfolger des kaltschnäuzigen Ganoven Parker, den Donald E. Westlake alias Richard Stark erschaffen hat. Dishers Romane aber haben diesen besonderen, warmherzigen Ton. In Dirty Old Town variiert er sein Thema „Eigentum ist Diebstahl“. Der Gangsterroman für das 21. Jahrhundert! – ZEIT

Um Geld, Juwelen und Gemälde geht es im siebten Wyatt-Roman von Garry Disher. Der Gangster kann als eine Vintage-Version des professionellen Verbrechers gelten, und Disher brilliert mit ähnlich wenig Worten wie sein Held. Kurz, Garry Disher zeigt sich erneut auf der Höhe seines Könnens. Erzählt geradezu, indem er fast so wenig Worte macht wie sein Held. Dessen Motto lautet: “Worte sollten Wirkung erzielen, nicht verschwendet werden.” Zu loben ist neben der überzeugenden Übersetzung (zum Beispiel “er fühlte sich wie der letzte Husten”) auch das wieder einmal sehr gelungene Cover des Künstlers 4000, das uns kongenial jene düstere Titel gebende “Dirty Old Town” vor Augen führt. – Deutschlandradio Kultur

Mit lakonischem Ton und großer Freude am Treiben seiner Figuren schildert Disher eine verkommene Welt auf einem Kontinent, den man sonst eher mit Kängurus, Koalabären und vielleicht noch mit der Sydney-Oper in Verbindung bringt. – Stuttgarter Zeitung

Dreizehn Jahre war der Serienverbrecher Wyatt abgetaucht. Jetzt hat der Australier Garry Disher seine Thrillerserie um den coolen Intensivtäter wieder aufgenommen. Schmutzig, schnell und blutig. Die schmutzige, alte Stadt, durch die sich Wyatt schlägt, ist in den 13 Jahren seines literarischen Dornröschenschlaf noch schmutziger, noch verkommener geworden. Mit gnadenlosem Seitenblick skizziert Disher das seelenlose Mittelschichtelend, die abgestürzten, wackeligen Existenzen. Die ganze Gesellschaft, in der Wyatt, unnahbar, höchst wachsam und still in sich ruhend wie ein Zen-Mönch der Hochkriminalität, unterwegs ist, durch die er getrieben wird, steht unter Druck. Lest Disher. Punkt. – WELT

Zwei jetzt auf Deutsch vorliegende Romane zeigen: Der preisgekrönte Australier Garry Disher ist eine Entdeckung. Hierzulande las man Kriminalliteratur aus Australien lange Zeit wegen ihrer vermeintlichen oder tatsächlichen Exotik. Seitdem die Romane des Australiers Garry Disher, 57, übersetzt werden, ist das anders. Denn Dishers literarische Qualität spricht für sich – und weckt Interesse für ein anderes Australien als das der üblichen Down-under-Folklore. – Spiegel

Garry Disher

Und wenn Sie beim Schmökern gerne gute Musik hören, Bluesdiary hat den Soundtrack dazu.

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Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble, the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

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The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

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