Denn alles ist vergänglich lernen wir von Irvin D. Yalom

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Denn alles ist vergänglich. Alles dauert einen Tag – die da rühmen und die da gerühmt werden. Bald wirst du alles vergessen haben, und bald werden auch dich alle vergessen haben. Bedenke, daß du bald niemand und nirgends sein wirst. – Aus den »Selbstbetrachtungen« von Marc Aurel

Den Titel „Denn alles ist vergänglich“ stiftet Marc Aurel, dessen weises Wort dem Buch als Motto vorangestellt ist. Und logischerweise geht es in den „Geschichten aus der Psychotherapie“, die uns der Psychotherapeut Irvin D. Yalom hier erzählt, um nicht weniger als um Leben & Tod. Yalom ist 84 und weiß somit, wovon er spricht. Hören wir ihm also gut zu, vielleicht lernen wir ja noch was fürs Leben, bevor der Tod uns hinwegrafft…

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Der Autor

Irvin D. Yalom, geboren am 13. Juni 1931 in Washington, D.C., ist US-amerikanischer Psychoanalytiker, Psychotherapeut, Psychiater und Schriftsteller. Er ist emeritierter Professor für Psychiatrie an der Universität Stanford und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Bücher und Romane. Yalom gilt als bedeutendster lebender Vertreter der existentiellen Psychotherapie.

„Für mich ist einer der unerfreulichsten Aspekte des Todes, daß meine ganze Welt – also meine Welt der Erinnerungen, diese erfüllte Welt mit all den Menschen, die mir je begegnet sind, diese scheinbar so in Stein gemeißelte Welt – mit mir verschwindet, wenn ich sterbe. Zack! Einfach so.“

Das Buch

In diesen zehn packenden Erzählungen aus der Psychotherapie entschlüsselt der bedeutende amerikanische Psychotherapeut Irvin D. Yalom die Geheimnisse, Frustrationen, aber auch die Erhabenheit und den Humor, die nicht nur den Kern jeder therapeutischen Begegnung ausmachen, sondern auch des Lebens selbst. Indem er uns an den Zwangslagen seiner Patienten teilhaben lässt, gewährt uns Yalom nicht nur einzigartige Einblicke in deren persönliche Sehnsüchte und Motivationen, sondern erzählt uns auch viel über sich selbst und sein eigenes Ringen zwischen persönlicher Betroffenheit und therapeutischer Rolle. Herausgekommen sind dabei wunderbare, unerschrockene Geschichten über die menschliche Seele und den therapeutischen Prozess, der voller Schmerz, Verwirrung, aber auch unverhoffter Freude und Hoffnung ist. – Amazon

Die Presse

Yaloms neuestes Meisterwerk Denn alles ist vergänglich (2015) ist eine Sammlung von zehn wahren Erzählungen, die den Leser dazu einladen, den lehrreichen und zugleich ergreifenden Therapiestunden des Psychiaters beizuwohnen. – Transatlantik

Der emeritierte Professor für Psychiatrie erzählt von einer sterbenden Patientin, die einen neuen Sinn darin findet, ihrer Familie als Vorbild für das Sterben zu dienen. Ein junger Mann bekämpft seine Todesangst mit sexueller Aktivität, eine frühere russische Tänzerin lebt in der Vergangenheit, ein dynamischer Ex-Manager fühlt sich in einem exklusiven Seniorenheim eingesperrt. In allen Begegnungen geht es um die eigene Vergänglichkeit, die Furcht vor dem Tod, die schwindenden Möglichkeiten im Alter, ein sinnvolles Leben und den Verlust geliebter Menschen. Dabei reflektiert der 84-jährige Yalom auch sein eigenes Alter und den Umgang damit. – Focus

Der Film

Yaloms Anleitung zum Glücklichsein

Das Gute an „Yaloms Anleitung zum Glücklichsein“ ist, dass sie nicht hält, was sie verspricht. Statt sich in Leitfäden zu verwickeln, spricht Yalom über sein Leben: wie man wird, was man ist. Was lehrt „Yaloms Anleitung zum Glücklichsein“? Dass Trauer schwerer zu bewältigen ist, wenn man mit dem Toten nicht im Reinen ist. Dass am Ende jeder seine eigene Welt bewohnt, Einzelhaft, lebenslang, im eigenen Ich. Nichts, das man nicht schon wüsste. Aber diesem Weltweisen zuzuhören, heißt, es tiefer zu verstehen. – Tagesspiegel

Der Film «Yalom’s Cure», so inspirierend er ist, löst etwas nicht recht ein – seinen Untertitel: «Anleitung zum Glücklichsein». Den Hinweis darauf quittiert Yalom mit entwaffnender Offenheit: «Bitte, seien Sie versichert, ich habe diesen Untertitel so wenig erfunden wie das noch schlimmere ‹Cure› im Titel. Das ist alles Teil der PR.» Wenn er uns jetzt aber wenigstens einen Rat fürs Glücklichsein mitgeben müsste, wie lautete er? «Versuchen Sie, Ihr Leben so zu leben, dass Sie möglichst wenig Grund zur Reue haben.» Das lasse einen auch dem Tod gelassener entgegenblicken. – NZZ

Irvin D. Yalom

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Alles geht vorüber. Wie unterschiedlich ist doch die Bedeutung dieses Satzes! In einer glücklichen Stunde wirkt er ernüchternd, angesichts von Kummer und Schmerz hingegen tröstlich. Alles geht vorüber. – Abraham Lincoln

Und wenn Sie beim Schmökern gerne gute Musik hören, Bluesdiary hat den Soundtrack dazu.

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Popa Chubby – Time Is Killing Me

Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble, the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

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The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

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