Die Mauer – Südafrika-Thriller von Max Annas

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Ein brillanter, actionreicher Krimi auf der Höhe der Zeit. – DR Kultur
Schnell, hart und gefährlich. Ein Gepard in Buchform. – WELT

Die Mauer steht in Südafrika (könnte aber überall stehen) und trennt die Reichen von den Armen. Hinter der Mauer leben die reichen Weißen. Schwer bewacht in einer sog. „Gated Community“. Vor der Mauer leben die armen Schwarzen. Max Annas schildert uns in einem rasanten, atemberaubenden Thriller was passiert, wenn Arm & Reich und Schwarz & Weiß trotz Mauer aufeinanderprallen. Geniale Story, brillant geschrieben. Lesen!

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Max Annas

Max Annas, geboren 1963 in Köln, ist ein deutscher Schriftsteller. Annas war lange Zeit Journalist und Redakteur, unter anderem bei der StadtRevue in Köln, hat als Autor Bücher über Politik und Kultur veröffentlicht sowie Filmfestivals und –reihen organisiert. Annas lebt zurzeit (2016) in Berlin, nachdem er lange in Südafrika an der Universität von Fort Hare in East London in der Provinz Ostkap zu südafrikanischem Jazz geforscht hat. Für seinen Debütroman Die Farm wurde er 2014 mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet.

Das Buch

Moses möchte nur eins: Nach Hause. Raus aus der sengenden Hitze, raus aus dem verlassenen Vorort, in dem gerade sein alter Toyota liegen geblieben ist. Zu Freundin Sandi und einem kühlen Bier. Aber die Straßen sind wie leergefegt, niemand ist in Sicht. Moses hofft, in der nahe gelegenen Gated Community Hilfe zu finden. Dort, in der Welt der Weißen, ist schließlich alles geregelt. Doch: Dort drinnen ist er erst recht ein Außenseiter. Und er begeht einen Fehler … Zur selben Zeit sind auch Nozipho und Thembi innerhalb der Mauern unterwegs, sie verdienen ihren Unterhalt mit Diebstählen. Was sie nicht wissen: Ausgerechnet in dem Haus, in dem sie Beute zu machen hoffen, wurde gerade erst ein weit größeres Verbrechen verübt. – Verlagsinfo

Die Leser

Unter bestimmten Umständen können Alltagssituationen zur Katastrophe werden. Ein junger Mann hat eine Autopanne und sucht Hilfe. Der junge Mann ist schwarz, Hilfe sucht er fatalerweise in einer „Gated Community“, also in einer Siedlung für betuchte Weiße, die sich hinter Mauern verschanzt haben, von Kameras kontrolliert, von einem Sicherheitsdienst bewacht. Wir befinden uns in der Republik Südafrika, einer der gewalttätigsten Gesellschaften dieser Welt. Für viele Weiße ist der schwarze, junge Mann das gefährlichste Wesen überhaupt, und das bekommt auch Moses, unsere Hauptfigur zu spüren. Man hält ihn für einen Einbrecher, das böse Wort „Vergewaltiger“ taucht auf, und er muss um sein Leben rennen. Alle sind hinter ihm her: besorgte Bürger, die Wachleute, später die angerückte Polizei. Ein brillanter, actionreicher Krimi auf der Höhe der Zeit. – DR Kultur

Wie schon in seinem preisgekrönten Debüt „Die Farm“, dampft der Autor Rassismus, Bosheit, Gier und Gewalt auf wenige Augenblicke in begrenztem Raum ein. Gehetzt und getrieben kann man sich den Wendungen, die oft genug an der Mauer aufprallen, nicht entziehen, und bleibt ohne Aussicht auf Rettung und Befreiung durch einen göttlich geführten Exodus. Um herauszufinden, ob Moses einen Weg in sein nicht ganz hoffungsfreies Leben zurück findet, müssen Sie diesen scharfkantigen, temporeichen, brillanten Roman natürlich selbst lesen! – CULTurMAG

Max Annas Roman ist ein spannender Thriller und eine kluge Gesellschaftsstudie zugleich. Meisterhaft komponiert, eine schlankes Buch mit keinem Wort zu viel. – SWR2

Wie das Verhältnis von Schwarz und Weiß hier geschildert wird, ist großes Kino. Annas guckt literarisch unter die Haut. Und wir sind live dabei, denn Annas erzählt in knappen, atemlosen Sätzen und rasanten Perspektivwechseln in Echtzeit, auf 220 knackigen Seiten. – taz

Eine abgeschlossene Wohnanlage soll Bürger vor potenziell gefährlichem Volk schützen. Was aber geschieht mit dem, wenn es erst mal drin ist? Max Annas spielt das in einem hochbegabten Thriller durch. Immer hektischer laufen alle durchs Labyrinth der Siedlung, die – wie das ganze Land – ein Paradies sein könnte, aber die Hölle wird.

Annas arbeitet wie ein Filmregisseur. Schuss und Gegenschuss lässt er uns um die Ohren pfeifen. In 115 manchmal noch einmal in sich gebrochenen Einstellungen rast man auf die Explosion von „The Pines“ zu. Auf einen regelrechten Shootout. Eigentlich ist „Die Mauer“ ein einziger Shootout.

Menschen sterben. Nicht unbedingt jene, von denen man es gedacht hat. „Die Mauer“ ist ein grandioser, aber auch sehr komischer Roman über einen unerträglichen, sehr komischen Tag. „Die Mauer“ ist der schlackenloseste Thriller, der zur Zeit zu haben ist. Schnell, hart und gefährlich. Ein Gepard in Buchform.

Man kann zwei Regalmeter Literatur über Südafrika lesen. Oder zwei Romane von Max Annas. Der Erkenntniseffekt ist ungefähr derselbe. Letzteres geht schneller. Und macht deutlich mehr Spaß. – WELT

Max Annas

Bitte besuchen Sie : Rudis Bibliothek : Herzlich Willkommen

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