Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2017

Die Menschheit muß dem Krieg ein Ende setzen,
oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.
John F. Kennedy

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Solomon Burke – Cruel World

Nach dem wunderbaren Weltbummeltag gestern heute nun der alles andere als wunderbare Weltflüchtlingstag. 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg & Terror, soviel wie nie zuvor. Doch das ist nur ein kleiner bitterer Vorgeschmack auf das nächste globale Desaster: die Klimafüchtlinge. Bei mir in Karlsruhe sind heute 36 Grad angesagt. Ein weiterer kleiner Vorbote der drohenden Klimakatastrophe. Mit dem Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen tut das Trumpeltier das Seine, die Klima-Völkerwanderung zu beschleunigen. Geplagte Menschen, gequälter Planet.

Denn die einen sind im Dunkeln
Und die andern sind im Licht
Und man siehet die im Lichte
Die im Dunkeln sieht man nicht.
Bertolt Brecht

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June Tabor – Rumours Of War

Der Welttag der Migranten und Flüchtlinge oder auch Weltflüchtlingstag findet am 20. Juni 2017 statt. Er ist ein erstmals 1914 von Papst Benedikt XV. mit dem Dekret Ethnografica studia unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges ausgerufener Gedenktag, der seither jährlich abgehalten wird. Seit 2001 wird der 20. Juni als Weltflüchtlingstag begangen. – Kleiner Kalender

Was für eine Welt könnten wir bauen,
wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt,
für den Aufbau einsetzten.
Albert Einstein

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Darrel Nulisch & Texas Heat – Love And War

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hatte am Montag berichtet, dass noch nie so viele Menschen entwurzelt waren wie im Moment: 65,5 Millionen Menschen flohen im vergangenen Jahr vor Krieg, Gewalt und Verfolgung, 300 000 mehr als im Jahr davor. Allein in Syrien mussten zwei Drittel der Einwohner ihre Heimat verlassen. Jeder 113. Mensch auf der Welt war ein Flüchtling. Seit 1997 hat sich die Flüchtlingszahl damit praktisch verdoppelt. – SZ

Andere haben Hunger, wir haben Kochshows.
Rudi Lehnert

Die Gesellschaft besteht aus zwei großen Klassen: die einen haben Mahlzeiten, größer als ihr Appetit, die anderen haben Appetit, größer als ihre Mahlzeiten.
Nicolas Chamfort

Weltflüchtlingstag

Dem Reichen bleiben seine Schätze oft ungeschmälert, keine Lücke reißt das unerbittliche Schicksal. Dem Armen wird oft sein einziges Gut genommen. So ist es gewesen von Anfang, so wird es bleiben in alle Zeit.
Sophie Alberti

Wenige kriegen das Beste,
viele kriegen die Reste.
Rudi Lehnert

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Jackson Browne – The Drums Of War

Und wenn Sie beim Nachdenken über das Leid der Flüchtlinge gerne gute Musik hören, Bluesdiary hat den Soundtrack dazu.

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Chris Whitley – War Crime Blues

Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble,
the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

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The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

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