Ärzte unter Verdacht @ SWR odysso

Warum lassen wir zu, dass Pharmaunternehmen so oft lügen, gewohnheitsmäßig Straftaten begehen und Hunderttausende von Patienten umbringen? Warum schicken wir die Verantwortlichen nicht ins Gefängnis? – Prof. Peter Götzsche

Ärzte unter Verdacht @ SWR odysso

Nach Operieren & kassieren – Ein Klinik-Daten-Krimi jetzt also Ärzte unter Verdacht. Ich bin heilfroh, daß ich seit nunmehr 51 Jahren kein einziges Medikament geschluckt habe und auch keinen einzigen Arzt aufgesucht habe, Zahnarzt ausgenommen. Ich bin zutiefst davon überzeugt, daß ich für meine seelische und körperliche Gesundheit selbst verantwortlich und ohne Pillen und Ärzte besser dran bin. Und Sie?

Nichts ist für die Heilung des Kranken besser als die Abwesenheit des Arztes. – Petrarca

Vorteilsnahme, Bestechlichkeit, Korruption – im Gesundheitswesen keine Seltenheit. odysso beleuchtet Verflechtung zwischen Ärzteschaft und Industrie und beleuchtet die Konsequenzen für Patienten.

Zuviel schlucken oder Weise wählen – Teil 4

Trau keinem Arzt, sein Gegengift ist Gift.
William Shakespeare

Medikamente sollen uns ein langes, gesundes Leben bescheren. Doch die Pharmaindustrie bringt mehr Menschen um als die Mafia, sagt der dänische Mediziner Peter C. Gøtzsche – und fordert für die Branche eine Revolution. In seinem Buch „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität“ übt er heftige Kritik an der Branche. – SZ

Prof. Peter Götzsche: „Ich möchte die Leute darauf hinweisen, dass Medikamente die dritthäufigste Todesursache sind. Nach Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs. Die Leute wissen nicht, wie gefährlich unsere Medikamente sind.“

Heute folgt Peter Götzsche einer Einladung der Dubliner Universität. Seine Beispiele für Medikamente mit tödlichen Nebenwirkungen haben schwindelerregende Dimensionen. Wie etwa das vor fünf Jahren vom Markt genommene Rheumamittel Vioxx: „Ich habe berechnet, dass Vioxx 125.000 Leute umgebracht hat. Wir haben auch Psychopharmaka. Eins der populärsten ist Olanzapin (Zyprexa), das zum Beispiel bei Schizophrenie verschrieben wird. Nach meinen Schätzungen hat allein dieses Medikament 200.000 Leute umgebracht.“ – Bad Pharma

Sei kein abhängiger Patient –
heile deine eigene Seele.
Epiktet

Unseren Bürgern würde es viel besser gehen, wenn alle Psychopharmaka vom Markt verschwänden, weil die Ärzte nicht mit ihnen umgehen können. Es ist unvermeidlich, dass diese Medikamente mehr schaden als nützen. Unsere Medikamente kosten erschreckend vielen Menschen das Leben. Das beweist unwiderleglich, dass wir ein System geschaffen haben, das aus dem Ruder gelaufen ist.

Wenn Sie ein Medikament nicht unbedingt brauchen, dann nehmen Sie es nicht. Wir brauchen selten Medikamente. Es kommt selten vor, dass ein Medikament ein Leben rettet oder unser Leben erheblich verbessert. Die meisten Medikamente haben keinerlei positive Wirkungen.

Die Pharmaindustrie steigert ihre Profite, indem sie Medikamente an Gesunde verkauft, die sie nicht brauchen. Diese Praxis breitet sich seit vielen Jahren wie ein Krebsgeschwür in der Gesellschaft aus. In Gang gehalten wird sie von organisiertem Verbrechen, wissenschaftlicher Unehrlichkeit, offenen Lügen und Bestechung. Dem müssen wir ein Ende machen. – Prof. Peter Götzsche

Willst du den Körper heilen,
mußt du zuerst die Seele heilen.
Platon

Die meisten modernen Arzneien schaden, bis auf sehr wenige Ausnahmen, mehr als sie nützen. Deswegen sollte man sie vermeiden, wo es geht, und nach anderen Strategien Ausschau halten, etwa Umstellungen des Lebensstils, der Ernährung, oder mehr Bewegung, oder einfach warten, bis es besser wird. Pharmafirmen erfinden z.B. Krankheiten, die es vorher nicht gab, und bieten dann gleich das passende Medikament an, und wenn diese dann Nebenwirkungen erzeugen wieder andere Medikamente gegen diese Symptome. – Prof. Harald Walach 

„Mens sana in corpore sano“ ist ein törichter Ausspruch: der gesunde Körper ist ein Produkt des gesunden Geistes. – George Bernard Shaw

Ärzte unter Verdacht

Herzlich : Rudis Filmpalast : Willkommen

Unsere Augen verschaffen uns eine Menge Freuden.
Robert Walser

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