Serie : 4 Blocks @ ZDF neo

Brachial und bildgewaltig: Die Berliner Gangster-Serie „4 Blocks“ ist das deutsche „Gomorrha“. Und Fernsehen, wie es nur selten erzählt wird. – ZEIT
„4 Blocks“ ist eine smarte soziologische Betrachtung. Und zugleich süffiges Gangsterkino. Hat man so elegant, so mitreißend, so gewalthaltig noch nicht im deutschen TV gesehen. – Spiegel

Auch die Deutschen schwenken jetzt auf die von den Amerikanern gut geölten Serien-Schienen ein. Die mehrfach ausgezeichnete Miniserie „4 Blocks“ = Made in Germany. Kann sich sehen und hören lassen. 6 Folgen à 50 Minuten macht 5 Stunden feinste Krimi-Kost. Wohl bekomm’s!

Ali „Toni“ Hamady (Kida Khodr Ramadan) ist Chef eines arabischen Clans, dessen Leute die titelgebenden „4 Blocks“ im Berliner Stadtteil Neukölln kontrollieren. Das Geschäft aus Mädchen, Casinos, Drogen und Schutzgeld ist zwar äußerst lukrativ, aber auch sehr brutal, blutig und stressig. Weniger aus moralischen Gründen, sondern weil er sich mehr um seine Ehefrau und die kleine Tochter kümmern will, beschließt Toni, aus dem illegalen Tagesgeschäft auszusteigen. Ein ruhigeres Leben als Immobilienbesitzer ohne Polizeistress schwebt ihm vor, aber eine Polizeiaktion, feindliche Rocker und vor allem sein eigener brutaler Bruder durchkreuzen Tonis Pläne vom friedlichen Familienleben. – Fernsehserien

Die Gangsterserie gehört zu den großen Überraschungen des Fernsehjahres 2017. Sie gilt als die härteste deutsche Gangsterserie: Der Sechsteiler „4 Blocks“ zeigt die Auseinandersetzungen innerhalb eines arabischen Clans in Berlin-Neukölln beinahe dokumentarisch-realistisch. In seiner drastischen Darstellung von Organisierter Kriminalität im Drogen- und Rotlichtmilieu ist „4 Blocks“ mit US-Serien wie „Sons of Anarchy“ vergleichbar. Wichtige Themen sind Loyalität und Freundschaft, aber auch Verrat und Schuld. Dabei gelingt es der Serie, die besondere Situation der arabischen Großfamilie in Berlin zu vermitteln. – Tagesspiegel

Krieg der Bärte: „4 Blocks“ erzählt von den Revierkämpfen zwischen alteingesessenen Arabern und Neu-Berlinern. Jetzt zeigt ZDFneo die gefeierte Serie – allerdings nicht in der Mediathek. „4 Blocks“ ist eine smarte soziologische Betrachtung. Und zugleich süffiges Gangsterkino. Hat man so elegant, so mitreißend, so gewalthaltig noch nicht im deutschen TV gesehen. Eine zweite Staffel ist bereits in Arbeit.

Mein Block, mein Kiez, mein Revier. Das sagt sich so leicht, obwohl Besitzansprüche in sich stetig verändernden Großstadtquartieren schwer zu ermitteln sind. Wem gehört denn nun Neukölln? Mitten drin im Neuköllner Häuserkampf: der deutsch-libanesische Rotlichtunternehmer Hamady, der von Kida Khodr Ramadan mit melancholischer Wucht verkörpert wird. Ramadan, selbst eng mit Neukölln verbunden, spielt Hamady als klassischen angeschlagenen Clanchef. Betrübt muss er zusehen, wie das Reich, das er nach eigenen Gesetzen errichtet hat, vor die Hunde zu gehen droht. – Spiegel

Brachial und bildgewaltig: Die Berliner Gangster-Serie „4 Blocks“ ist das deutsche „Gomorrha“. Und Fernsehen, wie es nur selten erzählt wird. 4 Blocks ist ein geglücktes Experiment. Der Sechsteiler erfüllt das Credo vieler moderner Serien: The more local, the more global – eine universelle Geschichte an einem ganz spezifischen Ort. Es gibt solche Orte und Geschichten auch in Deutschland, vor unserer Haustür. Bisher haben nur die richtigen Erzähler gefehlt. – ZEIT

4 Blocks, mit schnellen Schnitten und ansprechenden, wenn auch oft grausamen Bildern inszeniert, fesselt den Zuschauer sofort. Das liegt in erster Linie an der herausragenden Besetzung der Serie (Casting: Iris Baumüller), allen voran an ihrem Hauptdarsteller Kida Khodr Ramadan, der abwechselnd bedrohlich und einfühlsam sein kann und dabei stets eine beinahe altmodische Eleganz ausstrahlt wie ein arabischer Friedrich Liechtenstein. Beim internationalen Serienfestival Séries Mania in Paris wurde er vor zwei Wochen als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. – SZ

Verrat, Schuld, Familie – Das neue deutsche Gangsterepos „4 Blocks“ macht wirklich alles richtig. Ist 2017 endlich das goldene Serienjahr für Deutschland? „4 Blocks“ ist super authentisch, weil die Schauspieler die Dialoge mitgeschrieben haben – und die Macher direkt im Millieu recherchieren konnten. Diese Serie macht alles richtig. Der Soundtrack, die Besetzung, der Look, ja sogar die etwas abgedroschene Story. Nur eine Sache fehlt noch: Mehr deutsche Serien, wie „4 Blocks“. – BR Puls

Arabische Kriminelle in Berlin sind die Antihelden der fulminanten Serie „4 Blocks“. Eine der stärksten deutschen Serien der vergangenen Jahre. Ein modern inszeniertes Mafia-Epos mit vielschichtigen Figuren. Hart und angemessen brutal. – taz

Babylon ist in Neukölln und Marvin Krens Gangsterepos 4 Blocks die beste deutsche Serie seit Langem. 4 Blocks ist ein archetypisches Gangsterepos, das von der Verteilung der Karten bis zum Ende unter dramatischem Hochdruck steht. – Critic

4 Blocks

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