Serie : Top of the Lake – China Girl @ Arte

Top of the Lake – China Girl @ Arte

MDR Kultur: „Top of the Lake – China Girl“ ist ein verstörendes Meisterstück. – FR: „Top of the Lake: China Girl“ ist viel mehr als nur eine Krimi-Miniserie. Es ist ein Kunstwerk von großer Meisterschaft. – Filmfestival Cologne: Ein Muss nicht nur für Serienfans.

Vielfach nominiert und ausgezeichnet: die Miniserie Top of the Lake. Nach der Staffel 1 dürfen Sie nun die Staffel 2 goutieren: China Girl. Wieder 6 Folgen à 60 Minuten = 6 Stunden feinste Unterhaltung. Was Besseres können Sie Ihren Augen & Ohren nicht antun!

Dieses gebrochene Versprechen ist ein Glücksfall: Als TOP OF THE LAKE die Welt im Sturm erobert hatte, verkündete Jane Campion, dass diese emotional und gesellschaftlich so resonante Mini-Serie auserzählt wäre. Zum Glück kam es anders: In CHINA GIRL liefert Elisabeth Moss erneut eine beinahe schmerzhaft intensive Glanzleistung als Detective Robin Griffin, die gegen sexuelle Gewalt und institutionalisierten Machismo kämpfen muss. Zurück in Sydney ermittelt sie im Fall einer toten Asiatin – und versucht, eine Verbindung mit ihrer entfremdeten Tochter aufzubauen. Hinter der Kamera sorgen Jane Campion und Gerard Lee erneut für höchste Qualität, während neben Moss nun Stars wie Nicole Kidman und Gwendoline Christie glänzen dürfen – ein Muss nicht nur für Serienfans. – Filmfestival Cologne

„Top of the Lake – China Girl“ ist ein verstörendes Meisterstück.  Elisabeth Moss bekannt als Peggy Olsen aus „Mad Men“ ist die Schauspielerin der Stunde für Qualitätsserien. Unlängst gewann sie für „The Handmaid’s Tale“ den Emmy, und auch diesmal in der zweiten Ausgabe von „Top of the Lake“ verkörpert sie Robin als eine von inneren Dämonen, Schuldgefühlen und Ehrgeiz getriebene Polizistin, die es sich und ihren Mitmenschen nie wirklich leicht macht.- MDR Kultur

„Der Kollege kann Frauen gegenüber sehr penetrant sein. Also bleiben Sie auf Distanz.“ – „Es kommt vor, dass eine Frau Nein sagt und Ja meint. Das passiert uns Männern ständig.“ Wenn es 2017 eine Serie gibt, die die #MeToo-Debatte widerspiegelt, dann ist es Top of the Lake – China Girl. Top of the Lake dekliniert sehr klug verschiedene Frauen- und Männerrollen durch und führt die Abhängigkeitsverhältnisse zwischen den Geschlechtern, aber auch zwischen Kindern und Eltern vor. Dabei geht es dann irgendwann um die wichtige Frage, wie weit für Frauen das Recht am eigenen Körper reicht – und an allem, was in ihm ist. – ZEIT

Jane Campion lässt sich zur Fortsetzung von „Top of the Lake“ hinreißen und schafft die richtige Serie zu richtigen Zeit. Wie schon in der ersten Staffel ist das hier ein ungeschminkter Angriff auf das Patriarchat. Eine ganze Riege der weltbesten Darstellerinnen. Ihre Hauptdarstellerin Elisabeth Moss hatte für die ursprüngliche Miniserie den Golden Globe erhalten und war inzwischen durch „Mad Men“ und „The Handmaid’s Tale“ zum Superstar geworden.

Nicole Kidman, die ebenfalls bereits mit Campion gearbeitet hatte, bettelte um eine Rolle. Und „Game of Thrones“-Star Gwendoline Christie zeigt, dass sie auch außerhalb des Fantasy-Kosmos‘ eine beeindruckende Präsenz ist. Sie alle kriegen von Campion komplexe, kluge, vielfältige Figuren auf den Leib geschrieben, und sie alle glänzen auf derart hohem Niveau, dass man schon allein wegen der Darstellerinnen den Blick nicht vom Bildschirm nehmen will. Die erneut betörende Kamera von Germain McMicking tut ihr übriges, auch wenn diesmal nicht die pittoreske Seenplatte Neuseelands, sondern die schmutzigen Gassen und Hinterhöfe von Sydney zu sehen sind.

„Top of the Lake: China Girl“ ist viel mehr als nur eine Krimi-Miniserie. Es ist ein Kunstwerk von großer Meisterschaft, ein atemberaubendes Schaulaufen der Darstellerinnen und eine Erforschung von Weiblichkeit im Beruf, in der Familie und in der Sexualität; als Mutter, als Tochter, als Kollegin, als Vorgesetzte, als Objekt, als Opfer und als Heldin. Und es ist ein überfälliges Statement von großer persönlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. – FR

Eines gelingt der Regisseurin auch diesmal – sie setzt ihre Darstellerinnen perfekt in Szene. Elisabeth Moss überzeugt erneut in der Rolle der toughen, aber verletzten Ermittlerin. Und wie gut Niccole Kidman sein kann, wenn sie mal keine Hollywood Hochglanzfassade zur Schau trägt, sondern einfach mit grauen, wirren Locken, ungeschminkt auftreten kann, auch das zeigt Top of the lake, China Girl. Und auch Campions Tochter Alice Englert kann problemlos neben den beiden bestehen. Es sind die Frauen für die es sich lohnt einzuschalten. – Deutschlandfunk

Sydney als Marktplatz für Sex- und Gebärmaterial: Mit der Fortsetzung von „Top of the Lake“ wendet sich Jane Campion erneut den Themen Gewalt und Befreiung zu. Ein Kraftakt von Serie. – Spiegel

Die Fortsetzung von «Top of the Lake» spielt in der australischen Metropole Sydney. Die Frage, was Mutterschaft in unserer Zeit bedeutet, steht im Zentrum dieser mit Elizabeth Moss, Gwendoline Christie und Nicole Kidman brillant besetzten Fernsehserie. «Top of the Lake – China Girl» wirft recht unverkrampft einen kritischen Blick auf Geschlechterverhältnisse. Ihre Irrationalität und Schwäche verleiht den Protagonisten auch ein Stück Lebendigkeit und Realitätsnähe. Diese Facettierung beherrscht Jane Campion meisterhaft. – NZZ

Top of the Lake – China Girl

Mit der Windows-App Meine Mediatheken oder mit Apowersoft Streaming Video Recorder können Sie die Videos auch runterladen.

Herzlich : Rudis Filmpalast : Willkommen

Unsere Augen verschaffen uns eine Menge Freuden.
Robert Walser

Banner-Rudis-Filmpalast-orange_485x170

Viewed 8361 times by 695 viewers

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.