Brügge sehen … und sterben? – Rabenschwarzer Killer-Humor

 Temporeicher, grandios inszenierter
und extrem amüsanter Gangsterfilm. – Filmstarts

Wenn Profikiller unterwegs sind, gibt es gewöhnlich nichts zu lachen. Hier schon. Fiebern, zittern und lachen Sie mit!

Mit Pistolen statt Reiseführer schickt Regisseur Martin McDonagh in seinem Spielfilmregiedebüt zwei Profikiller nach Belgien, ausgerechnet in das malerische Städtchen Brügge. Zumindest auf den ersten Blick scheint die gotische Altstadt mit all ihren pittoresken Sehenswürdigkeiten so gar nichts mit der Londoner Unterwelt zu tun zu haben, doch dann verwandelt sich das beschauliche Örtchen zum Schauplatz einer ebenso grotesken wie amüsanten Hetzjagd unter Ganoven.

Mit seiner hochkarätigen Besetzung, der originellen Geschichte und der Wahl des außergewöhnlichen Schauplatzes Brügge gelingt dem gebürtigen Iren McDonagh, der für seinen Kurzfilm „Six Shooter“ bereits mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, eine bitterböse, immer wieder überraschende und höchst pointierte Mischung aus temporeichem Krimi und schwarzer Komödie, die Vergleiche mit Quentin Tarantino und Guy Ritchie nicht zu scheuen braucht. – Tobis

Und schon befinden wir uns in Martin McDonaghs rabenschwarzem Thriller „Brügge sehen… und sterben?“ (im Original sehr viel einfacher „In Bruges“), in dem sich die gegensätzlichen Anschauungen der beiden Auftragskiller Ray und Ken nicht nur auf ihren Aufenthalt in Brügge beziehen, sondern generell den Beginn eines temporeichen, grandios inszenierten und extrem amüsanten Gangsterfilms um die allseits bekannten Themen Ehre und Loyalität markieren. – Filmstarts

Vor der mittelalterlichen Kulisse inszeniert Martin McDonagh einen perfekten Showdown zwischen drei Gangstern. In seinem Regiedebüt halten sich Humor, Drama und Spannung die Waage. Jedoch spielt McDonagh mit dem todernsten Genre des Gangsterfilms und belebt es neu, indem er stilsicher feinsinnigen Humor sowie romantische Elemente untermischt. Geradezu liebevoll-ironisch ist ihm die Figurenzeichnung gelungen, die kongenial von seinen Schauspielern umgesetzt wird. Üblicherweise strotzen Profikiller im zeitgenössischen Kino vor absoluter Coolness – Typ John Travolta aus Pulp Fiction (1994). McDonagh hingegen hat allen drei Figuren Menschlichkeit verliehen. – Critic

Brügge sehen … und sterben?

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