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Category Archive for 'Leben'

Wer die Laterne trägt

Wer die Laterne trägt, stolpert leichter als wer ihr folgt.
Jean Paul

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Wie nach den Naturkundigern ein ganzes Pflanzen- und Tierreich sich niederschlagen mußte als Blumenerde und Unterlage für das Menschreich: so ist die Asche der schlimmeren Zeiten das Düngholz der bessern. - Jeder verbessere nur vor allen Dingen statt der Zeit sein Ich; dann gibt sich alles, weil die Zeit aus Ichs besteht.
Jean Paul

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Wenn du wüßtest, daß ein schwarzer Gedanke von dir oder ein glänzender selbständig sich losrisse aus deiner Seele und außer dir anwurzelte und ein halbes Jahrhundert lang seine Giftblüte oder seine Heilwurzeln triebe und trüge: o wie würdest du frommer wählen und denken! - Aber weißt denn du das Gegenteil so gewiß?
Jean Paul

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Wir irrende Menschen

Wir irrende Menschen gleichen solchen, die in Staubwolken gehen: jeder von ihnen glaubt, hart um ihn liege der dünnste Staub oder gar keiner, nur um die in einiger Entfernung von ihm sei er dicht und erstickend; und diese denken wieder wie er.
Jean Paul

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Wer will, kann in einem Jahr zehn Jahre älter werden.
Jean Paul

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! Willy DeVille will mein Freund sein !

Unglaublich, aber wahr. Heute morgen fand ich doch tatsächlich diese Mail in meinem Postfach:
Willy DeVille & the Mink DeVille Band würde gerne zu deinen MySpace-Freunden gehören.
Nachricht von Willy DeVille & the Mink DeVille Band: Logg dich bei MySpace ein, um die Freundanfrage zu bestätigen oder abzulehnen:
XXXXXXXXXX (schließlich soll [...]

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Jeder Mensch trägt eigentlich, wie gut er sei, einen noch besseren Menschen in sich, der sein viel eigentlicheres Selbst ausmacht, dem er aber wohl einmal untreu wird. — Wilhelm Humboldt

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Jeder, der über sich klar ist, muß in sich unfehlbar einen doppelten Menschen finden, einen, der dem Schicksal befiehlt und sich selbst das seinige bildet, einen andern, der ihm unterliegt und von ihm beherrscht wird. Wehe dem Menschen, der das letzte nie empfunden hätte, er könnte nicht anders als kalt und gefühllos oder gar intolerant [...]

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Jedes Dasein ist ein Ringen nach Erhaltung und Selbständigkeit gegen unterdrückende Gewalt und hervor aus der starren Masse bloß toter Natur.
Wilhelm Humboldt

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Man kann viel

Man kann viel, wenn man sich nur recht viel zutraut.
Wilhelm Humboldt

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