Posted in Leben, Literatur, Schreiben, Sprache, Tod on Feb 19th, 2008
In eben diesem Augenblick sind allenthalben Tausende und Abertausende im Begriff, den letzten Seufzer auszustoßen, während ich, an meinen Füllfederhalter geklammert, vergebens ein Wort suche, um ihren Todeskampf zu kommentieren.
Emile Cioran
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Posted in Kunst, Literatur, Musik, Schreiben, Sprache on Feb 19th, 2008
Jeder talentvolle Mensch ist erbarmungswürdig. Wenn er Maler ist, was wird er noch mit den Farben anfangen können? Wenn er Dichter ist, wie soll es ihm gelingen, die erschöpften Wörter aus ihrem Schlaf zu wecken? Und was ist von den Aussichten des Musikers zu sagen in einer Welt, wo alle nur möglichen Klangzusammenstellungen schon erfunden [...]
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Posted in Literatur, Schreiben, Sprache on Feb 6th, 2008
Eine Seite muß gearbeitet sein wie ein Netz, und jedes Wort sollte etwas zusammenhalten wie eine Masche.
Jules Renard
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Posted in Literatur, Schreiben, Sprache on Feb 6th, 2008
Einer, der Aphorismen schreiben kann, sollte sich nicht in Aufsätzen zersplittern.
Karl Kraus
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Posted in Literatur, Schreiben, Sprache on Feb 1st, 2008
Die Schriftstellerei ist eine einfache Sache. Von zwei Sätzen soll man den kürzeren wählen, von zwei Worten das einfachere, von zwei Bildern das klarere.
John Steinbeck
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Andrew Olmsted
I’m dead. That sucks, at least for me and my family and friends. But all the tears in the world aren’t going to bring me back, so I would prefer that people remember the good things about me rather than mourning my loss … I think you need to lighten up a little. I’m [...]
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Posted in Literatur, Sprache, Tod on Jan 31st, 2008
Höher als LebendesSchätzt du Totes,Vögel vernichtest du,Tiere und Menschen.Eines aber ist stärkerAls du: das Wort.
Semjon Lipkin
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Posted in Liebe, Sprache, Zeit on Nov 29th, 2007
Das Wort: Liebe, wie sie es sprach, hatte ein besonderes Leben. Es ist ja zwischen vieler Leute Lippen und scheinbar dasselbe, ob nun der oder jener es gebraucht, aber wie kein Menschengesicht einem zweiten gleich ist, selbst bei fast vollkommener Identität seiner Einzelzüge und ihrer Anordnung, so geben dieselben Lettern in derselben Folge doch in [...]
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Posted in Literatur, Schreiben, Sprache on Nov 27th, 2007
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist der gleiche wie zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen.
Mark Twain
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Posted in Hilfe, Leben, Liebe, Literatur, Sprache, Tod, Zeit on Okt 1st, 2007
Und eben dieses, daß die Hand eines Menschen über so wenige Jahre hinausreicht und daß sie so wenige gute Hände fassen kann, das muß ihn entschuldigen, wenn er ein Buch macht: seine Stimme reicht weiter als seine Hand, sein enger Kreis der Liebe zerfließet in weitere Zirkel, und wenn er selber nicht mehr ist, so [...]
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